In der Michael Ende Schule wird regelmäßig mit den Schülern das Verhalten bei Feueralarm geprobt. Am 21.06.2012 wurde eine Übung unter realistischen Bedingungen mit der Feuerwehr Neustadt durchgeführt. Wie Schüler diesen Probealarm erlebt haben, zeigt der folgende Bericht eines Viertklässlers:
Es ist circa 10.15 Uhr. Wir machen gerade „Starke Stunde“. Plötzlich: Bio, bio, bio …! Ich dachte: “Hähhh, es war doch kürzlich erst Übungsalarm, brennt`s jetzt wirklich?“  Wir liefen durch den Feuerturm nach draußen auf die Laufbahn. Dann Sirenen – die Feuerwehr! Und dann auch nach Qualm aus der Klasse 3d!
Ich dachte die ganze Zeit nur eins: “Ruhe bewahren!“ Natürlich stellten die Kinder Vermutungen an: Rauchbombe!? Nebelmaschine!? Ein paar Kinder bildeten sich ein, Flammen zu sehen. Die üblichen Ängste bei Feueralarm. Dann ging durch die Reihen der Schüler:“Probealarm!“ Viele zweifelten jedoch, als dann die Feuerwehr auch noch ihre Schläuche auslegte. Manche Kinder weinten, anderen schien das alles nichts auszumachen. Die Feuerwehrleute gingen schon ins Gebäude. In der Klasse 3d war so viel Rauch, dass die Kinder und Lehrerinnen aus dem Fenster steigen mussten. Bei den Schülern: Hektik!
Schließlich kam eine Lehrerin zu uns: Erleichterung! Sie sagte, wir dürften uns bis zum Weg frei bewegen, es sei wirklich nur ein Probealarm. Wir konnten jedoch noch nicht in die Klasse, denn das Gebäude war voll Rauch. So viel Aufregung wegen einer Nebelmaschine! Als wir dann wieder in die Schule gehen durften, stank es noch nach Rauch. Wir hatten mit dem Feueralarm eine ganze Schulstunde vergeudet. 45 Minuten standen wir da draußen und haben uns ausgetauscht, was das wohl sein könnte. Und am Ende hieß es wieder nur: Probealarm!
von Gerrit Soeke Elsner, Klasse 4d

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