Er ist Clown in einem Zirkus...

Zirkus-Projektwoche
vom 01.-06.12.2014

Eine ereignisreiche und aufregende Woche liegt hinter uns: Der Projektzirkus Phantasia war für eine Woche Gast an unserer Schule und hat uns alle mitgenommen in das Reich von Phantastasien, eine Welt voller Träume, Magie und Faszination.
Eingeteilt in A- und B- Gruppen und 9 verschiedene Darbietungen durften die Schülerinnen und Schüler eine Woche lang abwechselnd Kunststücke und Tricks einstudieren, Choreographien einüben und trainieren, lernen auf Kommandos zu hören, den Auf- und Abbau eines Zirkuszeltes verfolgen, den geheimen Sattelgang erkunden und vieles mehr. Jedes Kind der Schule hatte seinen Platz und seine eigene Rolle und war von Anfang bis Ende Teil des großen Projekts.
Während sich die eine Gruppe im Zelt, in der Halle oder im „Trainingsraum“ befand, konnte die andere in den Klassenräumen zum Thema Zirkus basteln, spielen oder lesen. Innerhalb von wenigen Tagen hat das Team von erfahrenen Artisten Unglaubliches aus den Kindern herausgearbeitet, was sich dann ab Donnerstag in insgesamt 6 Vorstellungen vereinte.
Das begeisterte Publikum, bestehend aus Eltern, Großeltern und Freunden konnte unter dem bunten Zirkusrampenlicht staunend erkennen, wie viel in ihren Kindern steckt und dankte es ihnen mit großem Applaus. Einige Eltern konnten sich der magischen Atmosphäre nicht entziehen und kamen sogar mehrmals zu den Vorstellungen.
Gerne blicken wir noch einmal zurück und erinnern uns an die Stars der Manege:

-   an geschickte Jongleure, die mit Tüchern, Bällen und Reifen hantierten, alleine oder mit Partnern die Manege rockten,
-   an geheimnisvolle Zauberer, die uns mit ihren verblüffenden Tricks und Zaubersprüchen erstaunten und uns bis heute noch nicht verraten wollten, wie sie das mit dem Regenschirm gemacht haben...
-   an todesmutige Fakire, die völlig selbstverständlich auf Glasscherben liefen, Feuer spuckten und es sich auf Nagelbretter bequem machten,
-   an gelenkige Akrobaten, für die das Klettern über Knie und Rücken zum Alltag wurde und die es sogar schafften, aus ihren Körpern das Brandenburger Tor nachzubauen,
-   an lustige Clowns, die entweder zur Pause riefen oder über Mc Donalds, Burger King und Schrottplätze flogen, um dann dem Bienchen Honig zu geben,
-   an tapfere Musketiere, denen selbst die scharfen Klingen der lebensgefährlichen Schwerterkiste nichts anhaben konnte,
-   an mutige Trapezkünstler, die scheinbar schwerelos kopfüber durch die Manege schwebten und synchron atemberaubende Kunststücke präsentierten,
-   an hochkonzentrierte Drahtseilakrobaten, die sicheren Schrittes über das Seil liefen und mit dem Felgenrad spielten,
-   an zahlreiche kleine Schwarzlichter (überwiegend aus Jahrgang 1), welche in der Manege mit ihren bunten Tüchern und Kostümen ganz hell leuchteten und mit ihrer einstudierten Choreographie für magische Momente sorgten.

Wir erinnern uns aber auch an die Anastasia, die uns gemeinsam mit dem Zirkusdirektor Lars Wasserthal durch Phantastasien geführt und uns ermutigt hat, die Welt doch einmal mit Kinderaugen zu sehen. Das Abschluss - Lied „Er ist Clown in einem Zirkus“ hallt bis heute nach und wird noch lange in den Köpfen vieler Kinder, Lehrerinnen und Eltern bleiben.

Ein großer Dank geht an die vielen Eltern und den Förderverein, die es uns und den Kindern ermöglicht haben, dieses Projekt durchzuführen. Ohne die helfenden Hände beim Auf- und Abbau und die finanzielle Unterstützung hätte das Zelt gar nicht stehen können.

Die Einträge in das Gästebuch des Zirkuses zeigen deutlich, dass diese Projektwoche viel Freude bereitet hat und nach einer Wiederholung ruft!

Tanja König